Dienstag, 28. Juli 2009

Cooktown bis zum Uluru










































































































Gleich vornweg, uns geht's immer noch sehr gut - abgesehen vom anhaltenden Durchwinken der Nahrung durch mein Verdauungsapparat.
Leider klappt das mit dem Hochladen der Fotos nicht. Der letzte Versuch schlug nach einer Stunde "Eineruhr" fehl, dazwischen gab's nur sehr langsame Internetverbindungen oder keine Anschlussmoeglichkeiten am Computer. Mittlerweile bedaure ich es, keinen eigenen Rechner mitgenommen zu haben; denn ueber die ueberall vorhandenen Funknetzwerke wuerde das Hochladen problemlos funktionieren. Leider gibt's fuer uns erst am morgen in Perth hoffentlich die Moeglichkeit, Euch die angesammelten Bilder zu praesentieren.
Seit dem 17. Juli sind wir um etliche Erfahrungen reicher. Die erste war die ca. 600 km lange Fahrt nach Cooktown ueber die Bloomfield-Route, von der wir nicht wussten, wie steinig sie werden sollten - ab Cape Tribulation unbefestigt, teilweise 30 cm tiefe Spurrinnen mit dicken Steinen, etliche Flussdurchquerungen, in der Daemmerung. Das ganze ohne Allrad und Hoeherlegung immer der Staubwolke eines anderen Allrad-Fahrzeug hinterherhechelnd, da der die Route offensichtlich kannte. Absolut grenzwertig.
Cooktown, wo James Cook in Australien anlandete, um sein Schiff zu reparieren, ist mittlerweile ein nur noch 2000 Einwohner grossen Kaff (frueher mal 30000 Einwohner) mit so breiten Strassen, dass Ochsenkarren darauf wenden koennen und bietet frischen Fisch, wie andere australische Staedte aber auch. Der aelteste botanische Garten ist zwar nett, kommt aber aufgrund der seit langem abgestellten Wasserspiele in keinster Weise mehr an die einsmalige Wirkung heran.
Von dort sind wir am 20.07. wieder suedlich nach Cape Tribulation gefahren - diesmal ganz ruhig zurueck ueber die Bloomfield-Route. Eva hat auch die Flussdurchquerungen inklusive Bugwelle gefilmt.
In Cape Tribulation kampierten wir mitten im Dschungel in befestigten Zelten, mussten mit Ohrstoepseln schlafen, sahen in einer gefuehrten Nachtwanderung etliche Tiere und lernten jede Menge ueber den Kampf der Pflanzen um Licht und Nahrung im Dschungel - faszinierende Dramen und Allianzen der Pflanzen und Tieren untereinander.
Einer der Hoehepunkte in Cape Tribulation und ueberhaupt auf der bisherigen Reise war eine erneute Schnorcheltour zum "Great Barrier Reef" - diesmal keine Korallenbleiche, sondern die Vielfalt und Farbigkeit eines gesunden Riffs, was wohl auch daran lieg, dass es dort noch gesunde Mangrovenwaelder und keine Landwirtschaft gibt. Eva und ich sind aus dem Staunen nicht herausgekommen, die Vielfalt der Korallen, die Formen, Farben, die Fische, auch grosse Wasserschildkroeten haben uns ein breites Grinsen auf die Gesichter gezaubert.
Von Cape Tribulation sind wir nach Cairn gefahren, von wo wir aus nach Kuranda mit einer Schmalspurbahn in die Berge fuhren, entlang malerischer Schluchten, Wasserfaellen etc.. Zurueck ging's mit einer 8 km langen Seilbahn ueber den Dschungel. Es ist schon erstaunlich, wie laut es in den Gipfeln des Dschungels zugeht und wovon am Boden tagsueber nichts zu vernehmen ist. Kuranda selbst ist ein idylisches Dorf mit vielen kleinen Handwerkerlaeden, die teilweise jede Menge "Tiniff" aber auch originelle Dinge darbieten.
Mittlerweile sind wir am Fusse des Uluru (der Aboriginename fuer den Ayers Rock), im Herzen Australiens, mitten in der Wueste, d.h. die Naechte bis auf 2 Grad Celsius, tagsueber bis 25 Grad, jeden Tag Winter- und Sommerklamotten. Heute haben wir einen Ruhetag. Gestern sind wir um 6 Uhr aufgestanden, um kurz darauf die "Rush Hour" in der Wueste mitzugestalten - hunderte von Autos unterwegs, um den Sonnenaufgangsbesichtigungsparkplatz zu befuellen, und die frierenden Insassen aus den Autos zu entlassen, damit die aufgehende Sonne und das Farbspiel am Uluru die Koerper und Herzen selbiger erwaermen. Es war schon "nett" - meine Meinung, wie so viele andere Sonnenaufgaenge auch. Das folgende ausgiebige Fruehstueck staerkte uns fuer die folgende Umrundung und anschliessende Besteigung des Uluru zu Fuss. Eva und ich waren ganz gluecklich, als wir endlich von oben auf die platte Wueste schauen konnten.
Die Anangu, der ca. 200 Personen zaehlende Stamm der Eigentuemer des Uluru, moegen es so gar nicht, dass ihr Heiligtum fotografiert und bestiegen wird, leben allerdings auch durchaus von den 400000 Touristen, die jaehrlich hier vorbeischauen. Die Konflikte zwischen der indigenen "Steinzeit"- und der eingewanderten europaeischen Kultur fuehrt dann auch zu einer irgendwie schizophrenen Situation. Die Selbstmordrate unter den Aborigine steigt von Jahr zu Jahr .... nun ja ....
Den Sonnenuntergang mit dem vielleicht besseren Farbschauspiel gab's fuer uns schon am Tag vorher.
Heute Abend werden wir den Sonnenuntergang auf Kamelen (oder auch Dromedaren - da kenne ich mich nicht so aus) bestaunen.
Ich hoffe, morgen vor unserem Abflug noch etwas mitteilen zu koennen.
Lieben Gruss

Freitag, 17. Juli 2009

Sonnenaufgang in der XBase von unserer Veranda aus











Hier ein paar Bilder von der XBase, einer Rucksacktouristenherberge, wo wir seit gestern entspannen. Heute sind wir ganz frueh aufgestanden, um den Sonnenaufgang direkt von unserer Veranda aus zu sehen. Vormittags lagen wir danach etwas in der Sonne, waren schwimmen, wurden etwas angebraeunt - sehr zur Freude von Eva - und werden gleich den Koala-Pfad durch die Waelder erkunden in der Hoffnung, ein paar von diesen possierlichen Eukalyptusblaettergeniessern zu sehen.
Die Tsunamiwarnung, die fuer den Suedosten Australiens gestern galt, wurde zurueckgenommen, so dass wir uns auch keine Sorgen um Steve und Steve in Sydney machen muessen.
Die anderen Bilder kommen noch nach. Hier erstmal die vom Sonnenaufgang und dem anschliessenden Fruehstueck direkt am Strand.

Donnerstag, 16. Juli 2009

Magnetic Island



















Nun sind wir schon 3 Tage auf Magnetic Island (Magnetische Insel), die ihren Namen uebrigens vom Seefahrer James Cook verpasst bekam, als dessen Schiffsinstrumente vor der Insel nicht richtig funktionierten und er meinte, die Insel sei magnetisch. Der wahre Grund fuer das "Nicht-Funktionieren" duerfte aber die Alkoholsucht von James Cook und sein Ableseunvermoegen gewesen sein.
Auf der Fahrt nach Townsville, von der aus wir mit der Faehre zur Insel uebersetzten, konnte ich uebrigens mit einem bunten Auto und seinem uniformierten Fahrer Bekanntschaft machen, der mich um 200 Australische Dollar bat fuer die Differenz zwischen 116 km/h und 100 km/h. Naja, ich bin ja grosszuegig. Immerhin hat der Riesen-Camry, mit dem wir hier ueber die Strasse kreuzen eine Geschwindigkeitsregelanlage. Bei den von nun an maximal eingestellten 100 km/h schlafe ich zwar fast ein, aber ich kann dann auch nebenbei Stricken oder sonstwas machen.
Die Insel selbst ist ungefaehr 10 km lang und 6 km breit und bietet wunderschoene Buchten mit Riffen, die wir auch zum Teil schon erschnorchelt haben. Die Insel selbst wird durchzogen von Wanderwegen und Holperstrassen, auf denen lustige Inselautos fahren, die man hier mieten kann - ungefaehr das Kaliber der "25 km/h"-Autos fuer "Behinderte" in Deutschland, die hier allerdings meistens von den Backpackern gefahren werden, die auch den wohl groessten Anteil der Inselbesucher stellen. Ueberhaupt habe ich den Eindruck, dass die meisten Besucher der australischen Ostkueste Backpacker sind - davon sehr viele Deutsche, die mit "Work and Travel"-Visa hier sind, wobei die meisten derzeit nicht zum Arbeiten kommen, da es fast keine Arbeit gibt. Also reisen die meisten rum.
Bis heute waren wir hier auf der Insel in der Jugendherberge in einer tollen Finnhuette mitten im urwaldmaessigen Umfeld. Gleich nebenan gibt es ein Koala-Pflegegehege, wo auch anderes Getier gepflegt wird (Frischwasser- und Salzwasserkrokodile, Schlangen, "Drachen", Echsen). In einer 3-stuendigen Tour gab uns ein Ranger tiefe Einblicke in das Leben dieser Viecher und vor allem in die Gefahren, denen diese Tiere seitens der Menschen ausgesetzt sind. Hoehepunkt waren die jeweiligen Fotosessions mit diesen Tieren, d.h., es gibt jetzt Fotos von Eva und mir mit Schlangen, Koalas, Echsen etc. - leider ohne Spinnen. ;-)
Da wir leider nicht in dieser Traum-Jugendherberge verlaengern konnten, sind wir heute in eine kostspieligere Herberge umgezogen (XBase), die nicht minder schoen und dazu noch direkt am Wasser mit Strand liegt. Unter unserer Veranda braust das Wasser - abgefahren. Dort werden wir bis zum Samstag bleiben, muessen dann ganz frueh raus, um etliche hunderte Kilometer weiter nach Cooktown zu fahren - hoffentlich ohne uniformierte Maenner, auch wenn die teilweise ganz nett aussehen (ansonsten sind die meisten australischen Menschen einfach nur fett).
Heute informierte sich Eva noch in der hiesigen Universitaet (James Cook Univercity von Townsville) ueber die Moeglichkeiten der postgraduellen Studien in Meeresbiologie. Scheinbar ist das weltweit der Ort, um Fischereiwesen und Meeresbiologie bezogen auf Riffe etc.) zu studieren. Die Uni ist eine Campus-Uni, d.h. alles auf einem Fleck. Die Institute sind in einer weitlaeufigen, sehr gruenen, fast urwaltmaessigen Umgebung integriert. Was mich etwas irritierte, waren die Warnungen auf den Uni-Toiletten, nachts nicht alleine ueber den Campus zu gehen. Scheinbar hat Townsville ein paar Sicherheitsprobleme. Genaueres weiss ich aber noch nicht.
Townsville selbst ist nicht unbedingt ein schoener Ort, aber vielleicht deshalb ganz gut, um sich auf Studien konzentrieren zu koennen. Es gibt in der Stadt einen langen Strand mit einer ebenso langen, schoenen Promenade. Gebadet und geschwommen wird hier mehr in den Pools an der Promenade als im Meer. Immerhin haben Eva und ich gestern beim Schnorcheln ein paar Quallen im Meer sehen koennen, allerdings nicht die gefaehrlichen. Eigentlich wollten wir hier auf der Insel noch im Riff tauchen, mussten das aber verschieben, da alle Tagestauchfahrten ausgebucht waren. Das erwartet uns nun in ein paar Tagen weiter noerdlich in Cape Tribulation, wo das Wasser auch etwas angewaermter sein duerfte. Hier ist die Wassertemperatur ungefaehr so warm wie in Lubmin oder Zinnowitz im Sommer, d.h., ohne Bewegung im Wasser friere ich hier schnell, weshalb beim Schnorchel oder Tauchen die meisten hier einen Neopren-Anzug tragen.
Leider sind beim Schnorcheln die Wasseraufnahmen mit meiner Kamera in dem Unterwassergehaeuse schlecht auszumachen, weshalb ich einfach nur auf den Ausloeser druecke, ohne zu wissen, ob auch etwas zu sehen ist. Die Spiegelungen sind einfach zu stark. Hoffentlich wird das beim Tauchen besser.
Leider gibt's auch heute noch keine Bilder, da ich von diesem Internet-Terminal keine hochladen kann.
Ansonsten geht's uns gut, was ich auch von Euch hoffe.
Lieben Gruss an alle.

Montag, 13. Juli 2009

Arlie Beach - ab in die Sonne






















Gelandet in Townsville, geplanter Trip mit dem Mietwagen nach Arlie Beach, vemutete Reisezeit: 2h, benoetigte Reisezeit: 3h46min, Grund: Highways mit einer maximalen Geschwindigkeit von 100 km/h. Das Problem dabei ist nicht, dass man nicht schnell fahren kann, sondern, dass man nach ungefaehr einer Stunde staendigem gucken auf Zuckerrohrplantagen einfach richtig muede wird. Diese Einoede ist einfach nicht so wirklich das, was man sich unter Queensland vorstellt, der sich mitunter als schoenster Staat in Australien hermachen soll. Aber das ist eben wirklich das Hinterland und nicht der Strand - zum Glueck aber auch.
Wir sind also eine ganze Weile gefahren um dann am spaeten Nachmittag in unserer Herberge in Arlie Beach, einem Ort vor den Whitsunday Inseln, anzukommen. Was uns schnell klar wurde war, dass wir hier nicht den Standart unserer Unterkunft in Sydney wiederfinden wuerden, trotzdem das Zimmer sehr klein war, liess es sich hier aber durchaus aushalten. Erstaunlicherweise sind wir hier auch nicht die einzigen deutschsprachigen Touristen gewesen. Grob ueber den Daumen gepeilt, wueder ich sagen, dass ein Drittel dieses Hostels Deutsch sprach. Das machte komplexe abendliche Unterhaltungen schon mal moeglich. Aber es bot auch die Moeglichkeit sich gerade ueber den Fakt, dass es vor Ort viele Deutsche gab, zu unterhalten. Viele von ihnen waren und sind Backpacker, die teilweise schon ueber Monate unterwegs sind, immer auf der Suche nach neuen Arbeitsstellen - nicht umsonst ist das "Work and Travellervisum" bei uns so hoch angesehen. Vorteil also hier: gleiche Sprache, ausgiebigste Beratungen und Tips fuer eventuelle Vorhaben.
Der naechste Tag sollte vor allem der Sonne und dem Ort gewidmet sein. Ich persoenlich war schon in den fruehen Morgenstunden schwimmen und bin am Strand langspaziert, wir haben uns den Ort angesehen und die Laeden unsicher gemacht. Vor allem aber haben wir das Highlight in Arlie Beach gebucht - einen Tagestrip auf die Whitsundays mit einem Motorboot, incl schnorcheln und tauchen an Korallenriffen, baden an einem der weissesten Straende Australiens und einem kleinem Urwaldtrip.
Und ich muss gestehen, dieser Trip war einfach fantastisch. Was wir gesehen haben war unglaublich. Du tauchst ab und verschwindest in einer Welt aus Farben und Formen, die es so nie oberhalb des Wassers geben koennte. Wir sind mit Fischschwaermen getaucht, ich habe eine echte Seegurke in ungefaehr zehn Metern Wassertiefe in der Hand gehabt und wir haben schillernste Regenbogenfische und Anemonenfische gesehen. Du schwimmst einfach durch sie hindurch, wirst aber nicht beachtet, hast alle Zeit der Welt zu gucken - wir sind ein Teil des Schwarms.
Auf den Whitsundays gibt es die weissesten Straende in Australien, Silicatstraende, wo der Sand beim Durchlaufen zwischen den Zehen quietscht. Das war wie in einem falschen Film. Man maschiert da einfach hin und badet in tuerkisfarbenen Wasser - unfassbar. Man fuehlt sich wie bei solch einem Karibikfilmchen untergebracht, realisiert kaum, was da gerade passiert.
Der Urwaldmarsch war eher ein nichtssagender Trip durch ein Stueck Wald, spannend an diesem war nur eine grosse Spinne, ungefaehr handflaechenbreit, die in den Baeumen hing. Das einzig sehenswerte ansonst, war der Blick von einer Aussichtsplattform ueber ein Riff- und Strandgebiet. Das war wie in einem Bilderbuch - die Blautoene des Wassers unter uns veraendern sich mit der Wassertiefe und der Farbe des Sandes, da ging das tuerkisblau dann in gruen ueber, oder in fast ganz weiss und dann wieder schwarz. Es war fuer uns der beste Tag hier vor Ort, mit dem vollen Programm, nicht das wir schon so gut wie gesaettigt waren, von dem, was wir gesehen haben, dass sich dann noch ein Dlfin zu unsgesellt hat, der den Schildkroeten beim Baden zu gucken wollte und sich auf der Rueckfahrt gleich zwei Wale aus dem Wasser bequemt haben, versetzte uns in den Zustand paradisischen Gluecks.
Jetzt heisst es aber Abschied nehmen, auch von vielen gewonnenen Freunden, und sich auf den Weg machen zu den Magnetic Islands.

Sonntag, 12. Juli 2009

endlich ein neuer Eintrag - letzten Tage in Sydney

Hallo ihr Lieben,
wir haben es nun doch endlich geschafft einen neuen Eitrag zu erstellen. Es dauert eben doch seine Zeit ein Internetportal oder eben einfach die Zeit zum Schreiben zu finden.
Nachdem wir nun schon des Grossteil Sydneys per Fahrrad erkundet haben, wollten wir uns das Highlight der Stadt ebenso bnicht engehen lassen - das Aquarium. Ein riesiges Gelaende direkt am Circular Quay. Der erste Eindruck hat uns ein wenig geschockt, denn der Eingang war ein riesiges Haigebiss, da fragt man sich mitunter, was dann wohl kommen mag. Aber wir haben alle Furcht hinter uns gelassen und wurden wirklich nicht enttaeuscht. Es war nur fantastisch - eine unglaublich gut dargestellte Unterwasserwelt, die uns aufgezeigt wurde, nicht in irgendwelchen Bilder, sondern so gut wie hautnah. Durch Unterwassertunnel sind wir spaziert, haben grosse Seekuehe ueber uns hinwegschwmmen sehen und riesige furchteinfloessende Haie auf uns zuschwimmen sehen. Die haben tatsaechlich sehr eindrucksvolle Gebisse! Geplant war ein Trip von vielleicht vier Stunden - es ist der ganze Tas geworden. Wir haben allein fuer edie Fotos Stunden gebraucht - komm hierher kleiner Clownfisch udn setz dich bitte dort in Position - hast du das Bild - ja, aber es ist zu dunkel...und nochmal von vorn.
Um diesen Tag abzuruden, sind wir abends mit Steve und Steve thailaendisch Essen gegangen. Das war ebenso grossartig, wie zu viel, aber grossartig. Es ist immerwieder erstaunlich, wie vielseitig man in Sydney essen kann, man bekommt von allen Kulturen, vor allem aus Asien und Ozeanien, von allem etwas.

Den letzten Tag in Sydney wollten wir sehr ruhig angehen und da noch ein must-go austand, zog es uns nach Bondi Beach - der Surfer-Strand. Gluecklicherweisae spielte auch das Wtter mit, wunderschoene Sonne und es war erstaunlicherweise mal nicht kalt, sondern relativ warm. Der Strand war zwar im ersten Moment atemberaubend, aber nicht weiter sonderlich erwaehnenswert, denn was macht scho neine kleine weisse Bucht gegen kilometerlange Straende, aber nette Maenner beim Surfen zu beobachten, hat doch eine Menge wett gemacht. Wir sind dann eben durch die Laeden geschlendert und haben nach Schuhen gesucht.
Um wenigstens einmal in Sydney die Faehren zu benutzen, haben wir uns quasi spontan noch nach Manly aufgemacht, einem kleinen Vorort, der nur per Faehre von Sydney zu erreichen ist. Der Blick allein vom Wasser aufs Umland hat sich sehr gelohnt, es sind wiedermalk viele Fotos entstanden und obwohl wir auf Manly nur eine halbe Stunde Zeit hatten, habe ich glatt zwei Paar Schuhe gefunden. Die haben auf mich gewartet.
Der letzte Abend sollte aber noch einmal ausgibigst begossen werden, so sind wir wieder zu viert Essen gegangen - im Sydney Cafe, einem der renomiertesten und schoensten Restaurants Sydneys. Man hat einen wunderbaren Blick auf die Harbour-Bridge und man bekommt ein superfrisches und koestliches Menu. Damit haben wir unseren laengeren Aufenthalt nun wirklich fast besiegelt. Go on to Queensland - the sunshine state.

Dienstag, 7. Juli 2009

Hier kommen die ersten Fotos




Ankunft in Singapore - im sehr sauberen, grosszuegigen, modernen Flughafen


Vorm Abflug und waehrend des Fluges

Die ersten Tage in Sydney





Super in Sydney gelandet...der Flug hat absolute Qualitaet bewiesen. Der neue A380 bietet, gerade fuer lange Fluege sehr guten Comfort. Ich bin damit sehr zufrieden gewesen. Das einzige Problem war, dass wir trotz bequemer Sitze nicht schlafen konnten - zwei dauerquaekende Kinder haben das ganze Abteil unterhalten bzw. uns vom Schlaf abgehalten. Als wir am Flughafen in Sydney ankamen, erwartete uns ein vergleichsweise kleiner Flughafen und einen monstroese Schlange vor dem Immigration- (Einwanderungs-)Schalter. Und dahinter eine ebenso lange Schlange vor den Taxistaenden. Aber immerhin ist Sydney darauf vorbereitet, dass auch mal zwei Jumos und ein Inlandslinienflieger gleichzeitig ankommen und natuerlich alle ein Taxi in die Stadt haben wollen. Taxis - schwierige Sache. Sind im Allgemeinen schnell zur Stelle, aber wenn man nicht aufpasst, wird man gnadenlos ueber den Tisch gezogen. Man wird vollgequatscht und merkt nicht, dass der Weg in etwa doppelt so lang und ementsprechend teurer ist als geplant. Touristen sind da an ganz schwieriger Position. Aber 'we maybe get it sometimes!' (Wir kriegen es irgendwann hin!).


Wir uebernachten in Sydney selbst bei Freunden von Martin - Steve, Steve und Poppers, ein kleiner fuenffmonatiger Wuschelhund, spiel- und knuddelsuechtig. Er ist ein kleiner Springer, huepft durch die Gegend und versucht staendig zum Spielen zu animieren - "spiel mit mir, sein mein Freund, werf das Spielzeug, darf ich dich ablecken :D"...


Steve und Steve sind super gastfreundlich und absolut liebe Menschen. Ich moechte behaupten, wir haben hier DIE Unterkunft schlechthin bekommen. Vor allem ist der Weg in die Innenstadt fusslaeufig. So haben wir nach einem kurzen Ankunkftsjetlegschlaefchen in die Stadt aufgemacht und haben einen schoenen ersten Eindruck bekommen. Ueberall in der Stadt gibt es kleine Backpackerbueros und Jugendherbergen, Internet-Cafes und Shoppingmalls. Aber nicht vergessen nach rechts zu gucken, wenn man die Strasse ueberqueren will.

Hier wird es sehr schnell abends dunkel, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass auf der suedlichen Hemisphaere Winter ist. Dementsprechende Tempereaturen waren und sind zu erwarten. An unserem ersten Tag hier, war das noch in Ordnung, kein Wind, 12 Grad - am zweiten sah das schon anders aus. Wir haben eine eigentlich wirklich schoene Radtour durch Sydney gemacht. Das war absolut klasse. Wir sind ueber die Harbour-Bridge gefahren, haben das Regierungsviertel, Killibilli, und den Hyde Park gesehen und den 1 Mio. Dollar Shot gemacht - die Harbour-Bridge und das Opernhaus zusammen auf einem Bild. Aber gerade wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, hofft man auf gutes Wetter, aber es war kalt, auch wenn die Sonne zeitweilig schien und es hat letztendlich geregnet. Trotzdem moechte ich die Zeit nicht zurueckdrehen, denn diesem Trip habe ich wirklich genossen.

Sonntag, 5. Juli 2009

Kurz vor'm Abflug Richtung Sydnez











Wir sitzen grad am Abflugssteig in Flughafen von Singapore und warten auf den Abflug mit dem A380 nach Sydney. Eva freut sich riesig und ist ganz hippelig - ich auch. Steve und Steve in Sydney erwarten uns morgen frueh gegen 7 Uhr zum Fruehstueck. Den Champagner dazu haben wir grad noch gekauft. Das und ein paar Reiseadapter war auch schon alles, was wir hier in Singapore gekauft haben, obwohl Singapore schon ein ziemliches Shopping-Paradies darstellt. Das konnten wir heute etwas in der Orchard-Strasse erahnen, wo sich ein Kaufhaus ans andere reiht. Leider hat's hier heute geregnet, so dass wir eher nicht so viel rumgelaufen sind, was aber auch ganz gut war; denn gestern Abend sind wir voellig erschoepft gegen 22 Uhr nach einem durchlaufenen Tag ins Bett gefallen.

Leider hab ich hier am freien Internet-Terminal am Abflugsteig nur noch 1:30 min uebrig.

Deshalb nur ganz kurz ueber gestern: riesige ueberdachte Vogelgehege im Vogelpark, eine Bahn und Haengebruecken ueber den Baeumen, gruene Wohnviertel mit modernen Hochhaeusern, kein Grafitti, atemberaubende Blicke ueber Singapore vom hoechsten Riesenrad der Welt.