Dienstag, 7. Juli 2009

Die ersten Tage in Sydney





Super in Sydney gelandet...der Flug hat absolute Qualitaet bewiesen. Der neue A380 bietet, gerade fuer lange Fluege sehr guten Comfort. Ich bin damit sehr zufrieden gewesen. Das einzige Problem war, dass wir trotz bequemer Sitze nicht schlafen konnten - zwei dauerquaekende Kinder haben das ganze Abteil unterhalten bzw. uns vom Schlaf abgehalten. Als wir am Flughafen in Sydney ankamen, erwartete uns ein vergleichsweise kleiner Flughafen und einen monstroese Schlange vor dem Immigration- (Einwanderungs-)Schalter. Und dahinter eine ebenso lange Schlange vor den Taxistaenden. Aber immerhin ist Sydney darauf vorbereitet, dass auch mal zwei Jumos und ein Inlandslinienflieger gleichzeitig ankommen und natuerlich alle ein Taxi in die Stadt haben wollen. Taxis - schwierige Sache. Sind im Allgemeinen schnell zur Stelle, aber wenn man nicht aufpasst, wird man gnadenlos ueber den Tisch gezogen. Man wird vollgequatscht und merkt nicht, dass der Weg in etwa doppelt so lang und ementsprechend teurer ist als geplant. Touristen sind da an ganz schwieriger Position. Aber 'we maybe get it sometimes!' (Wir kriegen es irgendwann hin!).


Wir uebernachten in Sydney selbst bei Freunden von Martin - Steve, Steve und Poppers, ein kleiner fuenffmonatiger Wuschelhund, spiel- und knuddelsuechtig. Er ist ein kleiner Springer, huepft durch die Gegend und versucht staendig zum Spielen zu animieren - "spiel mit mir, sein mein Freund, werf das Spielzeug, darf ich dich ablecken :D"...


Steve und Steve sind super gastfreundlich und absolut liebe Menschen. Ich moechte behaupten, wir haben hier DIE Unterkunft schlechthin bekommen. Vor allem ist der Weg in die Innenstadt fusslaeufig. So haben wir nach einem kurzen Ankunkftsjetlegschlaefchen in die Stadt aufgemacht und haben einen schoenen ersten Eindruck bekommen. Ueberall in der Stadt gibt es kleine Backpackerbueros und Jugendherbergen, Internet-Cafes und Shoppingmalls. Aber nicht vergessen nach rechts zu gucken, wenn man die Strasse ueberqueren will.

Hier wird es sehr schnell abends dunkel, was nicht verwunderlich ist, wenn man bedenkt, dass auf der suedlichen Hemisphaere Winter ist. Dementsprechende Tempereaturen waren und sind zu erwarten. An unserem ersten Tag hier, war das noch in Ordnung, kein Wind, 12 Grad - am zweiten sah das schon anders aus. Wir haben eine eigentlich wirklich schoene Radtour durch Sydney gemacht. Das war absolut klasse. Wir sind ueber die Harbour-Bridge gefahren, haben das Regierungsviertel, Killibilli, und den Hyde Park gesehen und den 1 Mio. Dollar Shot gemacht - die Harbour-Bridge und das Opernhaus zusammen auf einem Bild. Aber gerade wenn man mit dem Fahrrad unterwegs ist, hofft man auf gutes Wetter, aber es war kalt, auch wenn die Sonne zeitweilig schien und es hat letztendlich geregnet. Trotzdem moechte ich die Zeit nicht zurueckdrehen, denn diesem Trip habe ich wirklich genossen.

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